IGEuW - Nahwärmeversorgung und mehr

Wärmewende im Heizungskeller

Am 23.Juli 2026 hat ein Infoabend zum Theme „Wärmewende im Heizungskeller“ mit Friedrich Gugel von der Nachhaltigen Stadtentwicklung und Felix Schneider von der Agentur für Klimaschutz Kreis Tübingen stattgefunden. Wer wissen möchte, was erfahren werden konnte, findet hier den Bericht.

Wer die Informationen über die gesetzlichen Veränderungen und die bei den Fördermitteln bekommen möchte, kann sich beim Rathaus melden.

Der beim Vortrag gezeigte Solarrechner findet sich hier: https://solar.htw-berlin.de/rechner/solarisator/

Seit September 2025 gibt es die “Interessengemeinschaft Energie und Wärme” (=IGEuW). Sie will die Themen Heizen und Stromgewinnung für Bebenhausen ausloten und eine für das Dorf optimale Lösung finden. Dazu werden sie verschiedene Informationen einholen und auch die Bevölkerung informieren.

Anlass für die Gründung war das Projekt Närmeversorgung, das Dr. Friedrich Weng aus Tübingen, ehemaliger Leiter der Stadtwerke Tübingen und Gründer und Geschäftsführer der SüdWestStrom GmbH, erarbeitet hat. Er hat das Konzept ehrenamtlich erarbeitet. Angesichts eines nicht ausreichenden Interesses bisher sieht er keine Möglichkeit der Realisierung. Eine kalkulierte Amortisation nach 40 Jahren ist angesichts vieler Risiken nicht wirtschaftlich.
Die IGEuW will sich um andere Finanzierungs- und Betreibermöglichkeiten umschauen. Sein Konzept würde Dr.Weng zur Verfügung stellen.

Das Konzept von Dr. F. Weng kann hier eingesehen werden.

Wichtige Informationen zum Nahwärmenetz Bebenhausen - kurz zusammengefasst

Bebenhausen denkt Wärme neu
Die Interessengemeinschaft Energie & Wärme Bebenhausen – jetzt handeln! Das Beispiel Breitenholz zeigt: Wenn eine Dorfgemeinschaft zusammenhält, kann nachhaltige Energieversorgung gelingen. Auch in Bebenhausen wächst das Interesse, eigene Wege zu einer klimafreundlichen Wärmeversorgung zu finden. Gemeinsam anpacken – für ein zukunftsfähiges Dorf. Der vollständige Bericht ist hier zu finden.

Solarkataster und Nahwärme 2026

Im Hinblick auf die Nutzung erneuerbarer Energien ist der seit 1975 bestehende Status Bebenhausens als Gesamtanlage zum Schutz des besonderen Ortsbildes eine besondere Herausforderung dar. Dabei gibt es unterschiedliche Schutzbereiche. Nebent Kulturdenkmalen und Gebäuden mit besonderer Bedeutung gibt es auch einen Umgebungsschutz für Kulturdenkmale.

Um Entscheidungen besser nachvollziehbar zu machen, hat die Stadt die Erstellung eines Solarkatasters für Bebenhausen beauftragt. Ein Entwurf desselben soll am 14. Oktober 2026 vorgestellt und bis Jahresende fertiggestellt werden. Damit werden künftig die Möglichkeiten zur Nutzung von Solarenergie transparent und übersichtlich dargestellt. Allerdings wird die Einzelfallprüfung nach wie vor vorzunehmen sein, wie die Stadt betont.

Was ein mögliches Nahwärmenetz in Bebenhausen angeht, so hat die Stadt zwei potentielle Interessenten gefunden und führt gemeinsam mit der IGEuW Mitte August mit diesen ein Gespräch.


Der Backofen im Bebenhäuser Backhaus ist saniert

Ende Juni waren die heruntergefallenen Steine im Backofen endlich wieder aufgerichtet und die Tür des Backofens repariert. Durch die großzügigen Spenden konnte der Ofenbauer vollständig vom Dorf bezahlt werden. Insbesondere auch weil notwendige Vor- und Nacharbeiten ehrenamtlich gemacht wurde.

Insgesamt waren 3594,11 €

aus 35 Haushalten, der ForstBW
und zwei aufgestellten Spendenboxen gespendet worden.

Vielen Dank an alle, die ihren Teil dazu beigetragen haben.

Ein besonderer Dank gilt Daniel Widmaier.
Er hat in zeitaufwendiger Arbeit den Backraum von hinten frei geräumt und ausgefegt, so dass der Ofenbauer dort rankam. Und als der Ofen fertig repariert war, hat er den Sand, die Steine und die Ziegel wieder reingeräumt und das Backhaus gereinigt.


Wer wissen will, welche Bedeutung das Backhaus für das Dorf hat, findet auf der Seite “Aktuelles” weitere Informationen.

Ein teilAuto steht in Bebenhausen!


Ab sofort steht in Bebenhausen ein teilAuto zur Verfügung.
Es hat das Kennzeichen TÜ-TA 533E und steht in der Schönbuchstraße 4 auf einem privaten Parkplatz.

Klar ist, dass das teilAuto für alle „im Flecken“ einen Mehrwert bringt und mithilft das Klima zu schützen. Durch bewusstes, bedarfs-orientiertes Verkehrsverhalten sinken die Lärm- und Schadstoffbelastungen. Wer auf das eigene Fahrzeug oder auf die Anschaffung eines Zweitwagens verzichtet, leistet einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Martin Heer ist ist zuversichtlich: „Mit Bebenhausen können wir das Angebot Richtung Schönbuch signifikant erweitern. Zu den engagierten Bestandskunden kommen hoffentlich zahlreiche weitere dazu!“

Unter https://www.teilauto-neckar-alb.de/tarife‍ ‍findet sich eine detaillierte Übersicht der Kosten und eine Beschreibung wie Carsharing in der Region funktioniert.

Wenn Sie sich registriert haben, stehen Ihnen nicht nur in Bebenhausen, sondern auch in Tübingen, Reutlingen und der Region Neckar-Alb unsere Fahrzeuge an zahlreichen Stellplätzen zur Verfügung. Zusätzlich können über die so genannte Quernutzung Carsharing-Fahrzeuge zahlreicher Verbund-partner in anderen deutschen Städten und Gemeinden genutzt werden. Diese sind über unser Buchungssystem reservierbar.

Einfachüber diesen QR-Code einfach registrieren und losfahren!

Beratungskampagne Haus.Energie.Zukunft – unterwegs in Bebenhausen erfolgreich beendet

Die Energieberatungskampagne Haus.Energie.Zukunft – unterwegs in Bebenhausen wurde Ende Februar 2026 erfolgreich abgeschlossen. Insgesamt konnten 32 Vor-Ort-Beratungen durchgeführt werden. Etwa die Hälfte der Beratungen entfiel auf Ein- und Zweifamilienhäuser, die andere Hälfte auf Mehrfamilienhäuser.
Ein Blick auf das Alter der Gebäude zeigt: Viele der beratenen Häuser stammen aus den 1950er- bis 1970er-Jahren. Ältere Gebäude von vor 1950 waren ebenfalls vertreten, teils sogar mit Baujahr vor 1900. Neuere Gebäude kamen deutlich seltener vor. Der Hauptenergieträger der beratenen Häuser ist Öl, gefolgt von Holz (meist Pellets). Wärmepumpen gibt es in den besuchten Haushalten bisher nur wenige.
Für die teilnehmenden Haushalte bot die Energieberatung einen konkreten Mehrwert: Sie erhielten individuelle Empfehlungen, wie sie Energie sparen, ihre Heizkosten senken und ihre Gebäude Schritt für Schritt fit für die Zukunft machen können.
Nach etwa einem Jahr soll eine Evaluation des Projekts durchgeführt werden, um herauszufinden, ob durch die Beratungskampagne auch wirklich energetische Sanierungen angestoßen werden konnten. Dazu werden die Haushalte von der Stadt direkt kontaktiert.