teilAuto in Bebenhausen möglich - wer macht mit?
Die Tübinger Genossenschaft teilAuto Neckar-Alb eG plant in Bebenhausen ein teilAuto zu platzieren. Dann könnte man neben vielen Orten in der unmittelbaren Nähe – beispielsweise Waldhäuser Ost, Lustnau und Pfrondorf - noch in diesem (Früh-) Sommer auch Bebenhausen ein E-Carsharing-Auto bekommen.
Klar ist, dass sich die Zahlen bei der Stellung eines Fahrzeugs immer erst einmal entwickeln und das Angebot entfalten müssen. Doch ein Blick auf die Kundenanzahl ist Anlass zu vorsichtigem Optimismus: Bereits zehn Nutzende aus unserem Dorf greifen aktuell auf teilAutos der Tübinger Genossenschaft zu und setzen diese im Sinne nachhaltiger Mobilität ein. Martin Heer, ein Teil des dreiköpfigen Vorstandsteams und projektverantwortlich für den Tübinger Stadtteil hat darüber im Ortschaftsrat berichtet. Die Genossenschaft hat eine Förderung für die Anschaffung des Autos beantragt. Wenn die Stadt mitzieht, könnte ab Juli ein E-Auto für eine Pilotphase von zwei Jahren in Bebenhausen stehen. Das bringt Mehrwert für alle „im Flecken“ und schützt das Klima. Denn Carsharing verbessert die Lebensqualität. Durch bewusstes, bedarfs-orientiertes Verkehrsverhalten sinken die Lärm- und Schadstoffbelastungen. Und weil ein teilAuto bis zu 20 private Autos ersetzen kann, werden weniger öffentliche Parkplätze benötigt. Wer auf das eigene Fahrzeug oder auf die Anschaffung eines Zweitwagens verzichtet, leistet einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Martin Heer ist ist zuversichtlich: „Mit Bebenhausen können wir das Angebot Richtung Schönbuch signifikant erweitern. Zu den engagierten Bestandskunden kommen hoffentlich zahlreiche weitere dazu!“
Unter https://www.teilauto-neckar-alb.de/tarife findet sich eine detaillierte Übersicht der Kosten und eine Beschreibung wie Carsharing in der Region funktioniert.
Wenn Sie sich registriert haben, stehen Ihnen nicht nur in Bebenhausen, sondern auch in Tübingen, Reutlingen und der Region Neckar-Alb unsere Fahrzeuge an zahlreichen Stellplätzen zur Verfügung. Zusätzlich können über die so genannte Quernutzung Carsharing-Fahrzeuge zahlreicher Verbund-partner in anderen deutschen Städten und Gemeinden genutzt werden. Diese sind über unser Buchungssystem reservierbar.
Einfachüber diesen QR-Code einfach registrieren und losfahren!
Gemeinsam das Bebenhäuser Backhaus retten - den Ofen im Backhaus sanieren
Ziel erreicht:
Spendenmittel sind wie gewünscht eingegangen
3594,11 €
aus 35 Haushalten, der ForstBW
und zwei aufgestellten Spendenboxen
Vielen Dank an alle, die ihren Teil dazu beigetragen haben.
Der Ofenbauer ist beauftragt, allerdings wird die Sanierung auf Grund von akutem Personalausfall in der kleinen Firma noch eine Weile auf sich warten lassen.
Grund für den Spendenaufruf war die notwendige Sanierung des Backofens im Backhaus. für die Stadt nicht aufkommen wird. Um die Kosten möglichst gering zu halten, wird der Zugang zu dem Ofen im hinteren Teil des Backhauses durch bürgerschaftliches Engagement frei gelegt.
Wer wissen will, welche Bedeutung das Backhaus für das Dorf hat, findet auf der Seite “Aktuelles” weitere Informationen.
IGEuW - Nahwärmeversorgung und mehr
Seit September 2025 gibt es die “Interessengemeinschaft Energie und Wärme” (=IGEuW). Sie will die Themen Heizen und Stromgewinnung für Bebenhausen ausloten und eine für das Dorf optimale Lösung finden. Dazu werden sie verschiedene Informationen einholen und auch die Bevölkerung informieren.
Anlass für die Gründung war das Projekt Närmeversorgung, das Dr. Friedrich Weng aus Tübingen, ehemaliger Leiter der Stadtwerke Tübingen und Gründer und Geschäftsführer der SüdWestStrom GmbH, erarbeitet hat. Er hat das Konzept ehrenamtlich erarbeitet. Angesichts eines nicht ausreichenden Interesses bisher sieht er keine Möglichkeit der Realisierung. Eine kalkulierte Amortisation nach 40 Jahren ist angesichts vieler Risiken nicht wirtschaftlich.
Die IGEuW will sich um andere Finanzierungs- und Betreibermöglichkeiten umschauen. Sein Konzept würde Dr.Weng zur Verfügung stellen.
Das Konzept von Dr. F. Weng kann hier eingesehen werden.
Wichtige Informationen zum Nahwärmenetz Bebenhausen - kurz zusammengefasst
Bebenhausen denkt Wärme neu
Die Interessengemeinschaft Energie & Wärme Bebenhausen – jetzt handeln! Das Beispiel Breitenholz zeigt: Wenn eine Dorfgemeinschaft zusammenhält, kann nachhaltige Energieversorgung gelingen. Auch in Bebenhausen wächst das Interesse, eigene Wege zu einer klimafreundlichen Wärmeversorgung zu finden. Gemeinsam anpacken – für ein zukunftsfähiges Dorf. Der vollständige Bericht ist hier zu finden.
IGEuW informiert über Denkmalgespräch, Solarkataster und Nahwärme 2026
Die Interessengemeinschaft Energie und Wärme (IGEuW) setzt sich weiterhin aktiv für zukunftsfähige und bezahlbare Energielösungen in Bebenhausen ein.
Am 22. April fand ein gemeinsames Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern der oberen und unteren Denkmalbehörde, das sind das Landesdenkmalamt und der städtische Denkmalschutz, statt. Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Möglichkeiten es in Bebenhausen für energetische Maßnahmen gibt und wie diese mit dem Denkmalschutz vereinbar sind.
Dabei wurde erläutert, dass der seit 1975 bestehende Status Bebenhausens als Gesamtanlage vor allem dem Schutz des besonderen Ortsbildes dient – also sowohl dem äußeren Erscheinungsbild des Dorfes als auch dem Gesamteindruck innerhalb des Ortes. Zur besseren Einordnung wurden die unterschiedlichen Schutzbereiche erläutert. Es gibt Kulturdenkmale und solche mit besonderer Bedeutung sowie die Gesamtanlage. Ggf. gibt es auch einen Umgebungsschutz für Kulturdenkmale.
Auch die Nachvollziehbarkeit einzelner Entscheidungen wurde angesprochen. Aus Sicht vieler Bürgerinnen und Bürger sind vergleichbare Fälle nicht immer leicht verständlich. Die Behörden betonten hierzu, dass Entscheidungen stets im jeweiligen Einzelfall geprüft werden müssen.
Sehr begrüßt wird von der IGEuW, dass die Stadt nun die Erstellung eines Solarkatasters für Bebenhausen angehen möchte. Dieses soll am 14. Oktober 2026 vorgestellt und bis Jahresende fertiggestellt werden. Damit werden künftig die Möglichkeiten zur Nutzung von Solarenergie transparent und übersichtlich dargestellt.
Darüber hinaus wurde mit der Stadt besprochen, auch mögliche Anbieter für ein Nahwärmenetz in Bebenhausen anzusprechen. Unternehmen, die bereits Lösungen in anderen Teilorten (Hirschau und Weilheim) prüfen, sollen hierzu ebenfalls kontaktiert werden.
Ein weiterer wichtiger Termin steht bereits fest:
Donnerstag, 23. Juli, 2026 19:00 Uhr
Gemeinsam mit der Klimaagentur des Landes ist eine Informationsveranstaltung geplant. Thema sind die Gesamtkosten verschiedener Heizsysteme. Dabei sollen Bürgerinnen und Bürger eine neutrale Orientierung zu Investitions- und Betriebskosten erhalten. Eine detaillierte Einladung folgt rechtzeitig Anfang Juli.
Beratungskampagne Haus.Energie.Zukunft – unterwegs in Bebenhausen erfolgreich beendet
Die Energieberatungskampagne Haus.Energie.Zukunft – unterwegs in Bebenhausen wurde Ende Februar 2026 erfolgreich abgeschlossen. Insgesamt konnten 32 Vor-Ort-Beratungen durchgeführt werden. Etwa die Hälfte der Beratungen entfiel auf Ein- und Zweifamilienhäuser, die andere Hälfte auf Mehrfamilienhäuser.
Ein Blick auf das Alter der Gebäude zeigt: Viele der beratenen Häuser stammen aus den 1950er- bis 1970er-Jahren. Ältere Gebäude von vor 1950 waren ebenfalls vertreten, teils sogar mit Baujahr vor 1900. Neuere Gebäude kamen deutlich seltener vor. Der Hauptenergieträger der beratenen Häuser ist Öl, gefolgt von Holz (meist Pellets). Wärmepumpen gibt es in den besuchten Haushalten bisher nur wenige.
Für die teilnehmenden Haushalte bot die Energieberatung einen konkreten Mehrwert: Sie erhielten individuelle Empfehlungen, wie sie Energie sparen, ihre Heizkosten senken und ihre Gebäude Schritt für Schritt fit für die Zukunft machen können.
Nach etwa einem Jahr soll eine Evaluation des Projekts durchgeführt werden, um herauszufinden, ob durch die Beratungskampagne auch wirklich energetische Sanierungen angestoßen werden konnten. Dazu werden die Haushalte von der Stadt direkt kontaktiert.